Aufarbeitung von Sturmschäden

Aufarbeitung von Sturmschäden

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Das Sturmtief „Xaver“ vom 5. bis 7.10.2017 hat Berlin besonders hart getroffen. Neben 7 Toten, die allein in Deutschland zu beklagen sind, hat auch die Natur schwer gelitten. Laut Tagesspiegel vom 23.10. sind insgesamt 56.000 Bäume in Berlin entwurzelt oder stark beschädigt  worden. Etwa 46.000 entfallen davon auf die Waldflächen, ca. 10.000 auf die Straßen und Grünflächen der Stadt.

 

Schwierige Aufräumarbeiten

 

Die Aufarbeitung der zahllosen gestürzten Bäume hat nicht nur die Berliner Feuerwehr in Atem gehalten, die über 3.000 Einsätze gefahren ist. Bei vielen komplizierten Stürzen und an unzugänglichen Standorten konnten nur die Baumpfleger mit der Seilklettertechnik weiter helfen. Alle Firmen unserer Branche hatten alle Hände voll zu tun. Sturmschadenbeseitigung zählt zu den gefährlichsten Baumarbeiten, weil die Stabilität der Bäume und die Spannungsverhältnisse im Holz teils unklar sind.

 

Möglichkeiten der Seilklettertechnik

 

An einem unserer Einsatzorte war eine Kiefer gebrochen, mittig auf ein Haus gestürzt und hatte dabei noch einen starken Ulmenast mitgerissen. Zur Freilegung des Daches war es notwendig, eine Traverse hoch über das Haus hinweg über zwei benachbarte Bäume zu spannen und somit eine Möglichkeit zu schaffen, Krone und Stammholz vom Hausdach stückweise herunterzuheben. Damit konnte weiterer Schaden am Dach vermieden werden, der beim bloßen abrollen der Kronenteile entstanden wäre.